Stadtarchiv Duderstadt:

 Findbuch Breitenberg (Rep 51 - Bre): Vorwort


Die nordöstlich von Duderstadt gelegene Ortschaft Breitenberg wird erstmals in einer am 08.05.1314 ausgestellten Urkunde erwähnt, in der Wachsmuth von Böseckendorf dem Kloster Teistungenburg 1/2 Mark jährlicher Rente aus der Mühle zu Nesselröden verkauft. Ein Zeuge dieses Rechtsgeschäftes war Johannes de Bredenberg, Priester zu Berlingerode.

Nachweislich von 1432 bis 1816 war die Ortschaft als eines der Ratsdörfer der Stadt Duderstadt juristisch und politisch untertan. Als selbständige Gemeinde mit einem Bauermeister an der Spitze gehörte Breitenberg in der Zeit von 1816-1885 zum Amt Gieboldehausen und von 1885-1972 zum Kreis Duderstadt.

Seit dem 01.01.1973 bildet Breitenberg zusammen mit 14 Ortsteilen die neugebildete "Stadt Duderstadt". Die örtlichen Interessen gegenüber der Stadt nimmt seitdem der aus neun Mitgliedern bestehende Ortsrat wahr. An der Spitze des Ortsrates steht der vom Ortsrat gewählte Ortsbürgermeister. Als Verbindungsglied zur Stadtverwaltung existiert außerdem eine Verwaltungsstelle, die von einem oder einer nebenamtlichen Verwaltungsstellenleiter(in) geführt wird.

Literatur: Kolpingsfamilie "St. Joseph" Breitenberg, Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum, Duderstadt 1983.

Bestandsgeschichte

Der Bestand Breitenberg, der den Zeitraum 1794-1987 - mit dem Schwerpunkt 1800-1930 - umfaßt, enthält 321 Aktentitel. Die Akten, die sich im Besitze der ehemaligen Gemeindeverwaltung oder der Verwaltungsstelle befanden, wurden 1985 in das Stadtarchiv eingegliedert. Diese Akten befanden sich in einem zufriedenstellenden Zustand. Der Großteil des Bestandes lagerte aber bereits im Stadtarchiv, und zwar verzeichnet im Bestand Dud2.

Im Jahre 1996 wurde der Bestand zusammengeführt und verzeichnet. Da Aktentitel bei den Akten, die 1985 in das Archiv gelangten, durchgehend fehlten, mußten diese gebildet werden. Die Mehrzahl der Aktenbände stammt aus der Zeit vor 1945, daher erfolgte die Klassifizierung nach dem 1991 von Stadtarchivar Dr. Ebeling angefertigten Aktenplan für die Verzeichnung des Bestandes Dud 2.

Alle Arbeiten bis zur Erstellung des Findbuches wurden unter Verwendung des Archivverzeichnungsprogramms "Sachav" von Archivinspektor Dieter Wagner durchgeführt.


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